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Brief an die Hundebesitzer

Da wir stets um ein gepflegtes Ortsbild bemüht sind, haben wir im vergangenen Jahr diverse Behälter im Gemeindegebiet stationiert. So können während eines Spaziergangs mögliche „Häufchen“ des Hundes problemlos entsorgt werden.

 

Die Gemeinde zählt auf Dein Verantwortungsgefühl und Deine Rücksichtnahme und ersucht Dich, die biologisch abbaubaren Säcke, zur Entsorgung des Hundekots, zu verwenden. Bei einer eventuellen Letztentnahme der Säckchen, bitte ich Dich, am Gemeindeamt eine Rückmeldung abzugeben, damit unsere Mitarbeiter diese wieder auffüllen können. Um mit der genannten Bitte in Erinnerung zu bleiben, erlauben wir uns Dir einen handlichen, in die Hosentasche passenden Sackbehälter zu übermitteln. Dieser soll dich stets beim Spaziergang mit dem Hund begleiten. Weitere Sackbehälter gibt’s noch am Gemeindeamt.

 

Weiter´s bitten wir Dich, beim Spaziergang mit Deinem Hund, die Felder der Landwirte nicht als Platz für das „Häufchen“ des Hundes verwenden zu lassen, da es immer wieder zu Konfliktpotential mit den betroffenen GrundeigentümerInnen kommt. Letztendlich dient das Feld des Bauern zur Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln, die über den Kreislauf wieder bei uns Menschen landen. Leider kam es bei uns auch schon vor, dass Kühe mit Krankheitserregern aus diesem „Häufchen“ betroffen waren und teure Tierarztbehandlungen notwendig wurden.

 

Auch unseren Außendienstmitarbeitern ist es beim Mähen von Grünflächen im Ortsgebiet immer wieder passiert, dass ihnen im wahrsten Sinne des Wortes „das Häufchen um die Ohren“ geflogen ist. Ich denke dies ist nicht nur unappetitlich, sondern für unsere betroffenen Mitarbeiter eine Zumutung.

 

Abschließend bitte ich Dich, den Hund möglichst entsprechend auszubilden oder ihn an der Leine zu halten, damit bei möglichen Konflikten nicht eingeschritten werden muss, was grundsätzlich das Landespolizeigesetz so vorsehen würde. Dass der Hund aber ebenso einen Auslauf braucht ist mir klar, dazu bitte ich den Bereich des Zillerweges zu verwenden, und in den Büschen und Sträuchern das „Gschäftl“ verrichten zu lassen.

 

Ich bedanke mich jetzt schon für die Zusammenarbeit und verbleibe freundlichst

 

Dein Bürgermeister
Klaus Gasteiger

 

 

Dateien:
brief_hundebesitzer.pdf291 K