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Holz-Wald-Forst

Ein gesunder Wald macht uns sicher, und wirkt oft Wunder!
Stand Jänner 2026

Gemeindefläche 1.212,94 ha
Wald 601,32 ha
Almen, Gebirge 389,50 ha
Dauersiedlungsraum 249,40 ha

50% der gesamten Gemeindefläche ist bewaldet, d.h. dies ist unser Lebens- und Schutzraum Wald für 249,40 ha dauernd besiedeltem Gebiet.

Unsere Wälder sind mehr als eine Ansammlung von Bäumen. Sie sind wichtige Lebensräume, beliebe Erholungsgebiete, riesige Kohlenstoffspeicher und wertvolle Rohstofflieferanten in einem, und deshalb auch besonders schützenwert!

Unser Wald ist mehr als nur eine forstwirtschaftliche Ertragsfläche, es ist ein unglaubliche großer CO2 Speicher, ist Lebensraum für unsere Wildtiere, und ist Schutzraum und Pufferzone, bei möglichen Naturkatastrophen wie Erdrutsche und Muren oder Lawinen. Um alle diese Funktionen aufrechterhalten zu können, ist eine fachgerechte Waldbewirtschaftung und eine gemischte Aufforstung notwendig!

Aber auch in unseren Wäldern sind die Spuren der vergangenen Jahre sichtbar.

Dem Windwurf sind in den vergangenen 4 Jahren 12.507,46 fm Schadholz, und dem Borkenkäfer ca. 400 fm Holz, in der Gemeindegutsagrargemeinschaft und in den Privatwäldern zuzurechnen!

Davon vielen

2022 – 1.814,35 fm
2023 - 4.111,39 fm
2024 - 4.655,59 fm
2025 – 1.926,16 fm

Schadholz (in Summe 12.507,46 fm) durch Windwürfe an!

Es waren Borkenkäfer die aufgrund des Klimawandel bei sehr frühen warmen Temperaturen und wenig Niederschlag den Bäumen unserer teilweiser Schutzwälder zusetzten, es war der Schneedruck, oder es waren immer wieder kleine und große Sturmereignisse der vergangenen Jahre, die dem Wald zusetzten, die Spuren sind sichtbar. Reihenweise wurden Bäume einfach abgeknickt, entwurzelt und umgeworfen.

Respektvoller Umgang aller mit unserem Wald

Unabhängig davon, ist die laufende Waldbewirtschaftung ebenso durchzuführen! Der jährliche normale Einschlag beträgt in der der Gemeindegutsagrargemeinschaft1.150 fm , zuzüglich dem Einschlag der privaten Waldeigentümer.

Die Aufarbeitung war nicht immer ganz einfach, denn der Arbeitskräftemangel macht auch in der Forstwirtschaft nicht halt. Aber durch langjährige vertrauensvolle Mitarbeiter und Partner ist es gelungen, der Herausforderung gerecht zu werden.

Leitungsfreischneiden, Dickungspflege, Bäume setzen, Starkholzschlägerung; wenn Gefahr in Verzug bei kranken oder instabilen Bäumen durch Schneelast oder Windwürfen, ist Problembaumfällung wichtig. Im Wald ist immer was zu tun!

In den nächsten 3 Jahren werden wir den Fokus auf die Wiederaufforstung von insgesamt 15.000 Pflanzen im Wald der GGAG legen, auch die privaten Waldbesitzer sind immer wieder beim Pflanzen setzen, denn die nächsten Generationen müssen ebenso geschützt werden, und sollen von einem intakten Wald profitieren.

Waldbewirtschaftung ist immer auf lange Sicht und nachhaltig zu sehen. Aktuelle fällen wir Bäume unserer Urgroßväter und pflanzen wieder neue Bäume für die nächsten Generationen. Deshalb ist es so wichtig auf Baumarten zu setzen, die bei den geänderten klimatischen Bedingungen langfristig gesund und widerstandsfähig aufwachsen können.

Mischbaumarten wie Tanne, Lärche, Eiche, Buche und Fichten werden bevorzugt gesetzt. Diese sind allerdings im Laufe der kommenden Jahre entsprechend zu pflegen, dass sie sich optimal entwickeln können. Es benötigt zwischen 7 und 10 Jahren, bis sich ein Jungwald selbst erhalten kann.

Schauen wir auf unseren Wald, denn er hat es sich verdient!