Pfarre Ried / Kaltenbach
Hier geht es zur Homepage der Pfarre, wo auch die Gottesdienstordnungen sowie die Ministrantenpläne zu finden sind.
Mag. Tobias Höck ist seit 1. September 2024 als Pfarr-Provisor der Leiter der Pfarre Ried-Kaltenbach. Gleichzeitig ist er auch der Leiter des Seelsorgeraums Fügen-Ried-Kaltenbach-Uderns.
Weiters ist Dominic Nithin Jose Karuvelil als Vikar (und somit als 2. Priester) in der Pfarre tätig.
Ebenfalls in der Pfarre Ried-Kaltenbach tätig ist Josef Weiß. Er befindet sich bis Juni 2027 zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Pfarrsekretär bzw. Pfarrhelfer in Ausbildung zum „Pfarr-Seelsorger“ (vormals „Pastoral-Assistent“).
Die Mitglieder des Pfarrkirchenrates und des Pfarrgemeinderates sowie viele freiwillig ehrenamtlich tätige MitbürgerInnen unterstützen Pfarr-Provisor Tobias Höck bei seiner seelsorglichen Arbeit!
wichtige Links:
Erreichbarkeiten
Pfarr-Provisor Mag. Tobias-Höck
Lindenweg 1
6263 Fügen
Tel: +43 (0)676 8730 7424
Pfarr-Seelsorger i. A. Josef Weiß
Kirchweg 2a
6273 Ried im Zillertal
Tel: +43 (0)676 8730 7426
Gottesdienste in Ried
Sonntags:
Hl. Messe um 08.30 Uhr und 19.00 Uhr
Feiertags:
Hl. Messe um 08.30 Uhr und 19.00 Uhr
AUSNAHMEN bei den Gottesdienst-Zeiten möglich!
Öffnungszeiten Pfarrsekretariat
Dienstag & Donnerstag 8.00 - 12.00 Uhr
Freitag 10.00 - 12.00 Uhr
Kirchweg 2a
6273 Ried im Zillertal
Tel: +43 (0) 5283 2305
E-mail:
Pfarrkirche Ried - Kaltenbach
1788 wurde der Hochaltar aufgestellt. Die von Tannenbergs traten immer wieder als Geldgeber in Erscheinung und stifteten das Altarblatt und einen Seitenaltar. Der zweite Seitenaltar war ein Geschenk des Vikars von Stumm. 1789 bekam die Kirche auch einen eigenen Friedhof. Ursprünglich als spitzer Kirchturm geplant, wurde der Turm aus Holzersparnis in einen Zwiebelturm umgeplant und 1790 fertiggestellt. 1808 wird Ried erstmals als eigenständige Seelsorge erwähnt. Kaltenbach und Aschau wurden für einige Zeit dem salzburgischen Stumm zugewiesen. Als 1817 der Ziller als Diözesangrenze festgelegt wurde, fielen Aschau und Kaltenbach wieder an die tirolerische Seelsorge Ried.
1848 erhielt Aschau eine eigene Kirche und die Rechte einer eigenständigen Kuratie. Kaltenbach verblieb bei der Seelsorge Ried. Im Jahre 1891 wurde Ried eine eigenständige Pfarre. Im Zuge einer gründlichen Renovierung (1892) erhielt die Kirche einen neuen Hochaltar, erbaut von Klemens Raffeiner. Das heute noch verehrte Altarrelief stammt vom berühmten Bildhauer Josef Bachlechner aus Hall. Im Zuge einer Renovierung um die Jahrhundertwende wurde auch der Innenraum der Kirche komplett umgestaltet. Die Orgel wurde 1912 erneuert. Die Glocken der Kirche fielen jeweils den beiden Weltkriegen zum Opfer und mussten nach den Kriegen jedesmal erneuert werden. Die längst fällige Außenrenovierung der Kirche und des Turmes fand im Jahre 1964 unter Pfarrer Johann Geisler statt. Sein Nachfolger Erwin Gerst setzte die Arbeiten im Inneren der Kirche fort und konnte 1990 mit dem Bau eines neuen Pfarrheimes beginnen. Aus heutiger Sicht ein unverzichtbares Projekt. Das Haus ist dem Hl. Freinademetz geweiht und wurde weitgehend von der Bevölkerung gebaut und finanziert.
Marienkapelle
Nach dem Schrecken des 2. Weltkrieges initiierte Franz Geisler mit Pfarrer Michael Penz den Bau einer neuen Kapelle. Architekt Lottersberger aus Innsbruck plante sie und als Standplatz wurde diesmal die rechte Seite des Baches gewählt. Die Kosten des Baues konnten größtenteils durch Sammlungen, Spenden und Zuwendungen aus der Bevölkerung abgedeckt werden. Die Fenster der neuen Kapelle, hergestellt von der Glasmalerei Tirol, zeigen die Hl. Notburga und den Hl.Josef. Das Muttergottesbild und die Heiligenfiguren wurden aus der alten Kapelle übernommen. Die Kapelle entwickelte sich immer mehr zu einem kleinen Kirchlein.
Im Jahre 1948 konnte das Kirchlein feierlich geweiht werden. 1976 wurde an der Ostseite ein Kriegerdenkmal errichtet und im Kreuzgang ein Sgraffito von Bildhauer Rieser aus Hippach geschaffen.
Im Jahre 1996 musste das Kirchlein generalsaniert werden. Im Zuge der Innenrestaurierung gestaltete Professor Wolfram Köberl ein neues Deckenfresko zu dem Thema „Mariä Heimsuchung“. Bei den Renovierungsarbeiten stellte man fest, dass der Hochaltar aus der Zeit um 1640 stammte. Er wurde in späteren Jahren immer wieder übermalt. Er wurde wieder in den Originalzustand versetzt und 1997 konnten die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen werden.

Hubertuskapelle

(c) Foto - Geisler Siegfried



